Thomas Wübker

Auf dem großen, weiten Acker der Kreativwirtschaft tummeln sich die unterschiedlichsten Früchte

 


Wer bist du, was machst du?
Mein Name ist Thomas Wübker. Ich arbeite als freier Journalist für verschiedene Medien, hauptsächlich für die Neue Osnabrücker Zeitung. Neben dem Schreiben widme ich mich der Musik. Ich spiele seit etlichen Jahren Gitarre in unterschiedlichen Bands, Formationen und Projekten.

Was kannst du besonders gut?
Den tödlichen Pass in die Tiefe des Raums spielen. Leider hat es mit der Karriere in der Bundesliga nicht geklappt, wegen dem Rock’n’Roll (siehe oben). Ich warte aber noch auf meine Chance und halte mich in einer Hobby-Truppe fit. Vielleicht ruft Jogi ja doch noch an. Ansonsten versuche ich, die Leser meiner Texte zu unterhalten, zu amüsieren und zu informieren. Man sagt, dass ich prägnant und lustig schreiben kann. Ansonsten halte ich es mit dem großen deutschen Philosophen, der mal gesagt hat: „Eigenlob stinkt.“

Was ist dir wichtig?
Ein ehrlicher Umgang im privaten wie im beruflichen Bereich ist mir wichtig. Außerdem ist Spaß an dem, was ich tue, unerlässlich. Sonst macht es einfach keinen Spaß.

Was inspiriert dich?
Berlin. Leider kann ich nicht mehr so oft da sein. Also muss ich mich selber inspirieren. Aber es gibt ja noch das Internet.

Wie und wo arbeitest du am liebsten?
Am liebsten arbeite ich an meinem Schreibtisch zuhause.

Wo verläuft für dich die Grenze zwischen beruflich und privat?
Das ist fließend, aber auch starr. Ich kann Artikel über Heino und die Kastelruther Spatzen schreiben, kriege aber das Kotzen, wenn ich sie privat hören müsste.

Für welche Branchen arbeitest du?
Irgendwas mit Medien.

Wie bewertest du den Standort Osnabrück?
Osnabrück ist ein Dorf. Hier kennt fast jeder jeden. Das ist gut, kann aber auch Nachteile haben. Weil das hier so überschaubar ist, ist der Draht zu den Leuten sehr eng geknüpft. Das kann hilfreich sein, wenn man schnell jemand braucht.

Was bedeutet für dich Kreativwirtschaft?

Sie ist sehr, sehr groß. Auf dem großen, weiten Acker der Kreativwirtschaft tummeln sich die unterschiedlichsten Früchte. Es ist schwierig, sie alle in einen Sack zu packen. Aber im Handel, in der Industrie oder im Handwerk ist das auch gelungen. Das sollte den Kreativen auch gelingen, um gemeinsam Interessen zu bündeln und zu vertreten.

Warum bist du bei k-quadrat?

Ich bin da so rein gerutscht. Eigentlich war ich nur wegen des kostenlosen Essens gekommen. Aber dann habe ich gemerkt, dass da Leute mitmachen, die fit sind, Ideen haben und etwas auf die Beine stellen können. Deswegen bin ich gerne bei k-quadrat, setze Dinge um, die wir vorher zusammen gesponnen haben. Gut ist auch, dass es immer neue Ziele gibt. Vielleicht gelingt es mir ja mal, eine k-quadrat-Mannschaft zusammen zu stellen.

Der Osnabrücker Journalist und Musiker Thomas Wübker,