Sandra Aumüller

Alle Bereiche, in denen kreative Köpfe Geld für sich und andere verdienen.

Wer bist du, was machst du?
Sandra Aumüller
Dipl.-Kommunikationsdesignerin (FH Düsseldorf)
freiberuflich selbstständig seit Oktober 2011
Aumüller Visuelle Kommunikation
Konzept und Gestaltung mit Schwerpunkt Printmedien, Unternehmenskommunikation, Corporate Design, Social Design, Illustration.

Was kannst du besonders gut?
Aufmerksam zuhören, Komplexes verstehen und konzeptionell und gestalterisch so umsetzen, dass es der Zielgruppe auch so geht.
Mich begeistern lassen.

Was war deine bislang beste Entscheidung?
Alle Entscheidungen, bei denen sich Bauch und Kopf einig sind, sind gute Entscheidungen. Mich ein zweites Mal für Australien zu entscheiden, gehört aber definitiv zu den besten.

Was ist dir wichtig?
Mit Menschen zusammenzuarbeiten, mit denen ich mich gut verstehe. Projekte mit viel gestalterischem Freiraum und Vertrauen in meine Kompetenz. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit, und somit genug Zeit für neue Inspiration, die Lust aufs Arbeiten macht. Entscheidungsfreiheit.

Welchen Schritt bereust du?
Ich hätte gestern wirklich dieses Eis essen sollen …

Was inspiriert dich?
Der Austausch mit anderen Kreativen. Immer die Augen offen zu halten.
Design-Blogs, Freunde, Musik, Film, Design-Kongresse wie dieses Jahr „Offset“ in Dublin. Natur, draußen sein und nur so viel Zeit wie nötig am Rechner zu verbringen.

Wie und wo arbeitest du am liebsten?
Mal alleine und mal in einer kreativen Gemeinschaft wie einer Agentur oder dem Coworking Space hier in Osnabrück. Der Mix macht’s. Die Möglichkeit, in meiner Wahl des Arbeitsplatzes flexibel zu sein, ist einer der großen Vorteile der Selbstständigkeit und lässt den Alltag abwechslungsreich bleiben.

Wo verläuft für dich die Grenze zwischen beruflich und privat?
Dadurch, dass sich eigentlich alle meine Geschäftsbeziehungen in Osnabrück durch private Kontakte ergeben haben, ist die Grenze fließend. Gerade da sind ein professioneller Umgang und klare Absprachen umso wichtiger. Was die Abgrenzung von Arbeitszeit und Freizeit angeht, lerne ich gerade klare Grenzen zu ziehen – eine der größten Herausforderungen der Selbstständigkeit.

Für welche Branchen arbeitest du?
Großhandelsunternehmen in der Automobilbranche, Möbelbranche, Wohltätigkeitsorganisationen und Non-Profit-Sektor, als freie Mitarbeiterin für Werbeagenturen und Druckereien, Existenzgründer und mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

Was macht dich zum Profi?
Fachwissen und acht Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Agenturen und Designbüros in Deutschland und Australien mit den verschiedensten Menschen. Loyalität und Zuverlässigkeit. Viel Liebe und Begeisterung für meinen Beruf.

Woran arbeitest du am liebsten?
An Typografie, Konzepten für Corporate Designs und umfangreiche Unternehmenskommunikation, also Projekten, bei denen man sich intensiv und im Detail mit einer Aufgabenstellung befassen kann. Seit einiger Zeit versuche ich mich an Illustrationen und bewegtem Bild, das ist für mich neu und spannend.

Wie bewertest du den Standort Osnabrück?
Ich habe noch keinen guten Überblick. Für mich persönlich ist es momentan ein guter Standort, da ich hier auf ein großes privates Netzwerk aufbauen kann. Hier ist die Größe der Stadt ein Vorteil, man sieht sich immer zweimal …
Die Möglichkeiten der Inspiration und Vielfalt im kulturellen Bereich werden nie die Dimensionen einer Großstadt erreichen können, deswegen wird sich zeigen, ob es auf Dauer für mich ein guter Standort bleibt. Momentan gibt es aber noch viel zu entdecken. Auf der anderen Seite ist Osnabrück aber gerade noch nicht übersättigt an kreativen Events, und kleine Projekte wie mein Future-Shorts-Kurzfilmabend stoßen auf viel Interesse.

 Was ist für dich das Besondere an Osnabrück?
Vieles ist persönlicher und verbindlicher als in einer Großstadt. Osnabrück ist bodenständig, aber offen für Neues. Ich bin hier aufgewachsen und fühle mich verwurzelt.

Was muss sich ändern?
Es wäre schöne, wenn Kreativität im öffentlichen Raum mehr gelebt würde. Spontaner und nicht mit dem Anspruch, es perfekt zu machen.

Was bedeutet für dich Kreativwirtschaft?
Alle Bereiche, in denen kreative Köpfe Geld für sich und andere verdienen.
Werbung, Design, Film, Fotografie, Musik, …

Warum bist du bei k-quadrat?
Zum Netzwerken und um Kontakt zu Leuten aus kreativen Berufen zu bekommen. Für Synergien und gemeinsame Projekte. Unterstützung für eigene Projekte wie das Future-Shorts-Kurzfilmfestival.

Dein Geheimtipp in Osnabrück?
Future-Shorts-Filmfestival 😀

www.sandraaumueller.com