Peter Heyers

Damit Kreative auch von ihrer Tätigkeit leben können, als Wirtschaft wahrgenommen werden und hinsichtlich ihrer Arbeitsergebnisse geschützt sind.

Wer bist du, was machst du?
Peter Heyers, Rechtsanwalt und Dozent.

Was kannst du besonders gut?
Urheber-, Medien- und IT-Recht gestalten und referieren.

Was war deine bislang beste Entscheidung?
Meine beste Entscheidung war, mich mit einem Studienfreund 2000 selbstständig zu machen und jetzt mit vier weiteren Kolleginnen/Kollegen selbstbestimmt agieren zu können.

Was ist dir wichtig?
Bei guter Vertragsgestaltung dazu beitragen, dass Vertragspartner länger miteinander auskommen – oder direkt feststellen, dass sie vielleicht doch nicht zueinander passen, womit wir dann einen Konflikt vermieden haben…

Welchen Schritt bereust du?
Ich bereue, keinen Katamaranverleih an der Ostsee eröffnet zu haben.

Was inspiriert dich?
Mich spornt bei kreativen Prozessen die rechtliche Umsetzung an. Meistens bewegt man sich dann gerade nicht auf den ausgetretenen Wegen des Rechts.

Wo verläuft für dich die Grenze zwischen beruflich und privat?
Teilweise nerven Menschen mit ihren Rechtsgeschichten, wenn man selbst gerade kein Lust darauf (an der Theke, am Strand oder auf Partys) hat.

Für welche Branchen arbeitest du?
Wir betreuen Künstler, Unternehmen und teilweise Privatpersonen, die in obigen Rechtsgebieten Unterstützung (Vertragsgestaltung und gerichtliche Vertretung) benötigen.

Wie bewertest du den Standort Osnabrück?
Osnabrücker Branchen scheinen eine erfolgreiche Netzwerkpolitik zu betreiben, wie das IuK-Netzwerk e.V. zeigt, was wir in anderen Städten so nicht gesehen haben.

Was ist für dich das Besondere an Osnabrück?
Die Menschen in Osnabrück sind offener für Kommunikation. Man kommt schneller ins Gespräch.

Was muss sich ändern?
Die Kreativwirtschaft-Schaffenden müssen sich professionalisieren, und seitens der Wirtschaftspolitik muss die Betreuung ebenfalls professionalisiert werden, wobei vermutlich das Räumeschaffen (lokal, netzwerk-virtuell) ein guter Beginn sein könnte.

Was bedeutet für dich Kreativwirtschaft?
Kreativwirtschaft bedeutet, dass Kreative auch von ihrer Tätigkeit leben können und sie als Wirtschaft wahrgenommen werden und hinsichtlich ihrer Arbeitsergebnisse geschützt sind.

Warum bist du bei k-quadrat?
Wir finden es gut, unseren Mandanten und Geschäftspartnern bei ihren Problemen auch Osnabrücker Kreative empfehlen zu können und an den internen Diskussionen der Kreativen teilnehmen zu können, was letztlich auch auf unsere Beratungspraxis zurückwirkt.

Dein Geheimtipp in Osnabrück?
Mein (nicht mehr Geheim-)tipp ist die Küche von Christoph Trienen im Schinkel „Zur Linde“.

 

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