Heinz Rebellius

Der Mensch ist nun mal ein Rudeltier …

Wer bist du, was machst du?
Heinz Rebellius, studierter Landschaftsplaner, ABER: (Ex-Profi-)Musiker, Journalist, Autor, Gitarrenhändler und mehr. Hauptjob: Fester Redakteur beim Branchenführer „Gitarre & Bass“, einem Fachmagazin für Musiker.

Was kannst du besonders gut?
Kommunizieren, Organisieren, Optimieren, Verbessern, Motivieren, Begeistern und Projekte ins Leben rufen.

Was war deine bislang beste Entscheidung?
1974 von der Eifel aus nach Berlin zu gehen. 1979 die Landschaftsplanung zugunsten der Musik erst gar nicht zu beginnen und Berlin zugunsten Osnabrücks zu verlassen.

Was ist dir wichtig?
Eine ausgewogene, aufmerksame, offene und ehrliche Kommunikation, sei es in direkten Dialogen, sei es innerhalb von Projektarbeiten.

Welchen Schritt bereust du?
Keinen. Nichts passiert ohne Sinn.

Was inspiriert dich?
Stille, Ruhe, Nichtstun, Raus- und Runterkommen. Mercedes-Bus- und Fahrradfahren.

Wie und wo arbeitest du am liebsten?
Mit Kollegen an gemeinsamen Projekten zu arbeiten, was in meinem Fall allerdings sehr selten vorkommt. Nur manchmal bin ich froh, alleine arbeiten zu können.

Wo verläuft für dich die Grenze zwischen beruflich und privat?
Schwierig. Da ich fast nur zu Hause arbeite, vermischen sich die verschiedenen beruflichen Bereiche und mein Privatleben sehr häufig. Aber ich versuche jeden Tag, die Grenzen deutlicher zu ziehen.

Was macht dich zum Profi?
Meine Erfahrungen, die Qualität meiner Arbeit, die Offenheit und Leidenschaft für Neues, und natürlich meine Netzwerke zum Rest der Welt.

Wie bewertest du den Standort Osnabrück?
Ich wohne seit 1987 in oder nahe bei Osnabrück, ich mag die Stadt, weil sie mir genug Stadt bietet, aber dabei gleichzeitig überschaubar ist. Allerdings habe ich erst in den letzten Jahren das Gefühl, in der Szene angekommen zu sein. Wobei – richtig heimisch fühle ich mich immer noch nicht. Für meine eigentliche Arbeit ist Osnabrück als Standort eher zweitrangig.

Was ist für dich das Besondere an Osnabrück?
Osnabrück hat für mich nichts Besonderes.

Was muss sich ändern?
Keine Ahnung. Vielleicht alles, vielleicht das Wetter, vielleicht auch diese merkwürdige Städteplanung? Auf jeden Fall aber die Tageszeitung!

Was bedeutet für dich Kreativwirtschaft?
Das eine schließt das andere eigentlich aus. Zumindest im klassischen Sinn. Um dem Wortkonstrukt dennoch etwas Positives abzuringen, könnte man es als Zusammenschluss mehrerer deuten, die die Ergebnisse kreativer Arbeiten wirtschaftlich nutzbar machen. Ich bin mir nicht sicher, ob man wirkliche Kreativität auch so einfach auf wirtschaftliche Zusammenhänge übertragen kann. Denn Kreativität ist mitunter riskant und geht an Grenzen, während Wirtschaftlichkeit bestimmten Abläufen und Gesetzmäßigkeiten zu folgen hat. Aber – ich lasse mich gerne überraschen und eines Besseren belehren.

Warum bist du bei k-quadrat?
Weil ich hier Leute treffe, die das können, was ich nicht so gut kann: Design, IT, Computer, kreativ wirtschaften etc., und weil ich hoffe, dass ich denen etwas geben kann, die sich in meinen Bereichen nicht so gut auskennen. Weil ich mir hier inspirierende Dialoge für alle Beteiligten erhoffe. Weil ich grundsätzlich neugierig bin. Und weil nun auch einige Musiker bei k-quadrat sind, darunter einige alte Freunde, aber auch andere, die ich immer schon mal kennenlernen wollte.

Dein Geheimtipp in Osnabrück?
Da könnte ich jetzt vielleicht die Grolsch Song Night erwähnen, die ich monatlich im Spitzboden der Lagerhalle veranstalte. Doch mein Geheimtipp in Osnabrück ist der Energie-Eisbecher, den es bei Fontanella gibt – reichlich Eis, Sahne, Müsli und Honig!

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