365 Tage gebündelte Kultur- und Kreativwirtschaft

Verein k-quadrat feiert einjähriges Bestehen

Am 1. Februar 2012 unterzeichneten 17 Personen den Vertrag zur Gründung des Vereins k-quadrat, einem Branchenverband für die Osnabrücker Kultur- und Kreativwirtschaft. Ein Jahr später kann der Verein, der heute mehr als zehn Branchen vertritt, bereits eine erste erfolgreiche Bilanz ziehen.

Von offenen Vereinstreffen über Besprechungen mit der lokalen Politik bis hin zu offiziellen Veranstaltungen – in der regionalen Kultur- und Kreativbranche bewegt sich etwas. „Innerhalb eines Jahres sind wir auf über 40 Mitglieder angewachsen und haben die inhaltliche Arbeit in Form von AGs auf eine breite Basis gestellt. k-quadrat funktioniert als Vernetzungsplattform und Startpunkt für die Entwicklung gemeinsamer Projekte schon sehr gut“, erklärt Holger Schwetter, der Vorsitzende des Vereins.

„Wir haben viele Gespräche geführt, beispielsweise mit der WFO, der Stadt Osnabrück, der örtlichen IHK sowie verschiedenen Politikern unterschiedlicher Parteien. Dabei ging es oft um ein erstes Kennenlernen, teilweise wurden konkrete Fragestellungen, so zum Beispiel das Thema Kreativorte in Osnabrück, thematisiert,“ ergänzt Beate Lechler, stellvertretende Vorsitzende.

Zusammen mit Partnern wurden eigene Veranstaltungen organisiert: zu Osnabrücker Kreativbiografien, zur Frage des Pitchens in der Werbebranche, zur Entwicklung von Kreativorten … Die kommende Veranstaltung am 28. Februar zusammen mit dem Mediencafé dreht sich ganz um neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Künstlern, Kreativen und Unternehmen.

Wunsch nach stärkerer Unterstützung beim ehrenamtlichen Engagement

Für dieses Jahr hofft k-quadrat auf eine stärkere Unterstützung durch Politik und Wirtschaftsförderung für die Weiterentwicklung des Verbands. „Wir haben gezeigt, dass die Kreativwirtschaft in der Region vielfältig ist und bereit, sich für die Region zu engagieren“, so Holger Schwetter. Beate Lechler ergänzt: „Es ist Zeit für eine systematische Bestandsaufnahme der Branche und eine substanzielle Ausweitung der Tätigkeiten des Verbands, die bisher rein ehrenamtlich geleistet werden.“

Der Kreativszene eine Stimme geben, sich für kreatives Unternehmertum engagieren sowie moderne Formen des Wirtschaftens und branchenübergreifende Zusammenarbeit fördern, gehört zu den Zielen des Vereins. Dass das Interesse an solch einem Verein groß ist, zeigt nicht zuletzt die stetig steigende Mitgliederzahl.

„Wir möchten mit k-quadrat ein Netzwerk etablieren, dass Interessen bündelt und sichtbar macht, neue Kooperationen mit Wirtschaftseinrichtungen schließt und damit sowohl die regionale Kultur- und Kreativszene als auch die Wirtschaft in Osnabrück stärkt“, erklärt Beate Lechler, die sich über weitere Mitglieder und Mitstreiter freut. Willkommen sind alle, die in der Kultur- und Kreativbranche tätig sind und sich mit den Zielen des Vereins identifizieren.